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Grober Unfug #1

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Auszug #3

Es geht weiter mit Kapitel III. :)

Kapitel 1, Kapitel II

Harter Schnitt. Wir liegen wieder unter dem Baum. Also ich. Aber Sie können es sich natürlich auch gerne bequem machen, während ich mich von der Sonne umgarnen lasse. Seit genau zwei Monaten bin ich wieder auf dem Markt. So nennt man das. Bin wieder verfügbares Nutzvieh für Liebe. Ready to go. Ich verbringe mein Leben im Prinzip seitdem wieder wie immer. Eine Mischung aus Gelegenheitsarbeit und in den Tag leben. Irgendetwas ergibt sich immer. Nur dass ich wieder auf die Frauen in meinem Umfeld achte, das ist wohl der größte Unterschied. Read more

Das Leben als Nomade

Nomaden sind nicht nur Nicht-Maden. Sie leben auch in Zelten. Schon gleich zwei Dinge, die mich seit über einer Woche mit Nomaden verbindet. Ich hab ja schon über meinen Urlaub berichtet und auch durchblicken lassen, dass das nicht mein erstes Camping ist.

In der Tat praktiziere ich diese Urlaubsform, die für viele der absolute Horror zu sein scheint, mehrfach im Jahr, schon über 20 Jahre hinweg. Ich will also nicht sagen, dass ich ein Profi bin, aber schon.

Die meisten Zelt- und Outdooraufenthalte sind heute primär auf Mittelaltermärkten, hier gelten natürlich nochmal andere Ansprüche und Regeln, aber ich dachte ich teile meine schier uuuuneeeendliche Weisheit mal mit euch. Und da diese Weisheit nach diesem Urlaub mal wieder schieeeer unendlicher geworden ist, merk ich mir vielleicht auch 1-2 Sachen fürs nächste Mal. Außerdem wird das wohl mehr eine Erkenntnis- als eine Tippsammlung. Ach. Whatsoever.

  • Die Spülschüssel hat nie die richtige Größe. Die Hauptsache ist, dass man eine hat. Unsere ist Blau und ich find sie recht hübsch. Selbst meine aufwändigen Kochereien hat sie gut befüllt bis zur Spüle transportiert. Und auch mit wenigen Gegenständen sah sie nicht allzu doof und groß aus. Profitipp: pro Person Besteck und Geschirr mitnehmen. Klar kann man für zwei Personen vier Gabeln, Messer, Löffel mitnehmen. Das tut aber unglaubliches mit der Spülmoral (negatives.).
  • Beilagen sind dein Feind. Wer mir auf Instagram folgt oder mein wertgeschätzter Facebookfreund ist, der wird gemerkt haben, dass ich viel gekocht hab. #foodphotography und so. Naja. Auf jeden Fall sind Beilagen der Feind. Oder einfacher gesagt zu viele Baustellen, die Hitze und Aufmerksamkeit wollen. One-Pot-Dishes sind dein Freund und können genial sein. Grillgemüse geht mal gut nebenher. Reis hat nur in einem von zwei Fällen zufriedenstellend geklappt. Nudeln waren okay, dafür dann die Soße ausm Glas. Man muss schon simplifizieren. Klar, Brot ist ein dankbarer Geselle, aber ohne Mühe auch schnell öde. Bürger sind klasse. Mit ein bisschen Kreativität, die über Gurke, Tomate, Käse hinausgeht, gutem Fleisch ne leckere und spannende Alternative. Und meist ergibt sich fast automatisch ne geile Salatbeilage. Als Equipment hatte ich übrigens einen kleinen Holzkohlegrill und einen Gaskocher. Ich hab mir sehr schnell für ne schmale Mark noch in nem Haushaltswarenbedarf ne Pfanne gegönnt und keine Sekunde bereut.
  • A Propos Kohlegrill: Anzündkamin. Ernsthaft. Wer noch keinen hat, holt sich mal bitte einen für 4€ bei Aldi (oder für 20€ von Weber…) und ist glücklich. Kohle rein. Drunter ein paar Bio-Zündis (jawoll, Holzwolle mit Wachs. Beste.), zwei vielleicht drei. Anzünden, 15 Minuten Bier trinken. Grillen. Kein Geschisse mehr mit Spiritus, Föhn, Wedeln, Frustration. Selbst Briketts gehen spielend leicht. Ohne Unfug. Anzündkamin.
  • Die Dünen sollten so hoch wie das Universum sein.
  • Holland? Fahrrad. Einigermaßen selbsterklärend, ich weiß. Sollte aber erwähnt werden. Ist bequem, schneller und praktischer. “Mal eben”, “nur mal kurz”. Endlich keine Lüge mehr.
  • Wein immer nach Geilheit des Etiketts kaufen.
  • Okay, okay. Der hier wird Maskulisten schmerzen. Ich benutze Aftersun. Sogar Aloe Vera, Pflaster und Bepanthen, Desinfektionsspray. Klar, man(n) kann hart sein, aber ihr könnt ja noch nen Bären zusätzlich jagen um aus seinem Magen Honig fürs Frühstück zu melken. Mach ich ja auch. Mit Blasen, Sonnenbrand, Schnitt- und Brandwunden macht das nur einfach viel weniger Spaß.
  • Vorsprung durch Ausrüstung. Hier sind wir Deutschen definitiv Weltmeister. Daher nur ein paar Ratschläg. Mülltüten. Gaffertape. Leatherman. Taschenlampe. Wäscheleine. Kisten. Ha, Kisten! Heureka! Nehmt ein paar Kisten mit. In meinem Fall die hässlichen Einschübe aus den Expeditregalen, die noch heute jede Studibude formidabel kleiden. Die sind super um das Auto sinnvoller zu packen. Aber noch viel superer, um Dinge im Zelt zu sortieren. Und wenn man sie seitlich stellt, ne? Dann hat man sogar noch ne tischähnliche Ablagefläche gratis dazu. Es hilft, bei anderthalb Wochen im Zelt doch sehr.

Also, schnappt eure liebsten. Fragt Mutti und Vati, ob sie noch das olle DDR-Hauszelt im Keller bunkern und ab mit euch ans Meer. Der Sommer hat noch ein paar hübsche Weißweinabende im Vorzelt parat.

Ich für meinen und auch unseren Teil, bleib noch bis Mittwoch im Zelt. Dann geht’s noch einen Tag nach Amsterdam und dann schon wieder zurück ins Land ohne Frikandel und ohne Vla (jaja, ich weiß..).

Des Urlaubs erster Part

Wer mir ein anständiges Followertierchen ist (Facebook, Twitter, Instagram, Stalking), dem wird nicht entgangen sein, dass ich derzeit mein elitäres Dasein in den Niederlanden friste. Genau genommen in Noord-Holland. Schagen. Callantsoog. Ein Ort den lustigerweise viele Leute aus meiner Umgebung kennen. Viele Freunde waren als Kinder mit ihren Eltern in Petten, Sint Martenszee oder eben Callantsoog. 

  
Eigentlich ist es auch recht touristisch hier, das stimmt schon. Und eigentlich mag ich sowas auch garnicht so gerne. Auch das stimmt. Aber irgendwie verzeih ich es diesem Ort doch immer wieder. Für mich fühlt es sich gar nicht so touristisch an. Es ist eine Mischung aus Nostalgie und “ach, früher sah das doch ganz anders aus”. Natürlich ein kreuzbescheuerter Gedanke, denn vor 20 Jahren sah Köln auch anders aus. Ist mir aber total Wurst. Denn das Meer ist immernoch in etwa das selbe. Und ich liebe die Nordsee. Die ist nicht so ein Weichspülermeer wie das Mittelmeer (Aber auch nicht ganz so Death-Metal, dass ich es nur über 60m brutal gezackte Steilklippen befjorden kann).

  
Auf jeden Fall kamen wir hier gestern an und seitdem ist das Wetter eher so semibescheiden. Wir machen natürlich das Beste draus. Waren heute in Alkmaar, der ollen Käsestadt, die immer einen Besuch wert ist. Waren trotzdem gestern am Meer und Meer mit geilem Wind, naja das hat doch auch was. Ab morgen soll es sukzessive besser werden, also das Wetter. Und das is auch okay. Ansonsten sitze ich hier in meinem kleinen Vorzelt, öle hölzerne Schneidebretter ein und auch das ist vollkommen okay. Und nicht nur “wie Urlaub”. Gleich werd ich vielleicht noch ein Kochmesser schleifen oder auch nicht. Werde noch was leckeres kochen. Und ein Bierchen mit der liebsten trinken. Und darum geht’s hier doch auch irgendwie.

Rezept für heute: 

500g Rindfleisch (z.B.Roastbeef oder Hüfte) scharf anbraten. Dann aus der Pfanne nehmen, im Pfannensatz gehackten Knoblauch, Ingwer und Chili andünsten, mit etwas Sojasoße ablöschen. Dazu etwas Gemüse (heute Zuckerschoten und Karottenstifte), ebenfalls leicht angehen lassen. Dann Kokosmilch dazu und bis zum gewünschten Grad kochen lassen und mit Soja, Pfeffer, Chili abschmecken. Dazu gibt’s Reis, Baby. Und ein Crabbies Ginger Beer.

Auszug #2

Hier mal noch spontan Kapitel Nummer Zwei, nach der positiven Resonanz.

In meiner Kindheit spielte ich gerne mit Spielzeugsoldaten. Kleine Krieger aus olivgrünem und kandisbraunem Plastik. Mit Sturmgewehren, Kanonen, sogar kleine Panzer. Man kann diese Soldaten auf kleinen Sandburgen arrangieren. Für eine kurze Weile eins meiner liebsten Spiele. Übrig gebliebene Feuerwerkskörper von Silvester simulieren an dieser Stelle einschlagendes Mörsersperrfeuer und tödliche Landminen. Fliegende Plastiksoldatenkörperteile. Aber nur im Idealfall. Denn Plastiksoldaten neigen ab einer gewissen Temperatur – und sei es nur die kurzzeitige Erhitzung durch eine Explosion – zum Schmelzen. Das ist bei richtigen Soldaten nicht der Fall. Das war mir schon früh klar. Read more

Auszug

Ich hab ne Weile an nem Roman geschrieben. Und das hier ist ein kleiner Auszug. Und vielleicht folgen noch ein paar. Vielleicht auch nicht. Mal schauen. Kontextlos. Ich schreib das auch nur hier bei, weil sonst wieder alle verwirrt sind. Also: Fiktion!

Der 3. Juni 2011. Ich liege auf einer Wiese. Beende das aufrechte Leben hunderter Grashalme. Unterdrücke ihre stille Revolution gegen den Boden. Die Sonne scheint warm auf meine Haut und taucht die Welt meiner geschlossenen Augen in ein Bordeaux. Auf meiner Haut hat sich ein Film dünner salziger Flüssigkeit gebildet. Auch das ist der Sonne anzurechnen. In ein paar Stunden wird mich das stören. Im Moment nehm ich das als weiteres Indiz, dass der Sommer da ist und genieße das Gefühl. Zu wenig als dass ich Schwitzen würde, zu viel, als dass ich die Hitze leugnen könnte. Read more

Eigene Extension in Typo3 sortierbar machen

Eine kleine Zusammenfassung für alle, die gerne ihre eigene Extbase-Extension im Backend sortierbar machen wollen. Da es hier mal wieder keine vernünftige Erklärung seitens Typo3 gibt, und nur ein paar zusammengeschwurbelte Forenbeiträge die Lösung ergaben, dachte ich, ich teile gerade mal einen Weg, der für mich gut funktioniert hat. Dann kann ich im Zweifelsfall hier mal nachschauen und vielleicht finden es hier auch ein paar Leute, die es interessiert. Solche Beiträge wird es in Zukunft öfter mal geben, wenn ich auf ein Problem treffe. Read more

[Projekt] Wifi-Coffee #1: Die Idee

Mittagspausen sind prima. Ich mag Mittagspausen total. Da kann man sich sammeln. Kommt auf andere Gedanken. Und das ist ja auch der Sinn davon. Was ich auch mag ist, wenn Leute zusammen kommen, die von Dingen Ahnung haben und Pläne schmieden. Da kommen immer lustige Ideen heraus. Und bei unseren Mittagspausen ist das natürlich nicht anders (implizit haben wir also Ahnung von Dingen!). Und so entstand der Plan, eine Wireless-Kaffee-App für die Firma zu erzeugen. Uh..äh hä?

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Lightroom CC und alle so: Yeah!

Adobe Lightroom CC bzw. Lightroom 6 ist endlich draußen und es hat sich wieder eine Menge getan. Ich benutze nun seit einigen Jahren (seit Version 3) LR und werde in Kürze hier auch mal über das wie und warum berichten, aber aus Gründen der Aktualität ziehe ich jetzt mal ein kleines Vorabresümee vor. Ich konnte noch nicht alles testen, aber ein paar Sachen hab ich schon ausprobiert und daher mal eine Top 5 der neuen Features von Lightroom CC/6. Read more

Auferstanden aus Ruinen

Es hat lang gebrodelt. Themenblog? Fotografie? Kochen? Viel zu eingeengt. Wieder einen richtigen Blog? Polaroidmedchen? Nein, irgendwie war das Alles nicht ganz richtig. Und es ist ja auch kindisch, aber die Abmahnsache, die ärgert mich heute noch. Also doch was Neues. Die Entscheidung gabs vor wahnsinnigen vier Monaten. Als Webentwickler geht das ja ganz schnell Alles. Mal eben eben ein Template für den eigenen Blog coden. Ohne Deadline? Tja, geht leider eher so semigut. Read more

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